Unschuldige verurteilt

Geringe Anforderungen bei der Beweisführung haben laut einer Studie dazu geführt, dass immer mehr Menschen zu Unrecht wegen Sexualstrafdelikten verurteilt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die das Justizministerium in Auftrag gegeben hat. Danach wurden seit 1993 mindestens elf Personen zunächst wegen angeblicher Sexualvergehen verurteilt, nach einer Prüfung ihrer Fälle jedoch wieder freigesprochen. Ursache für die Justizirrtümer sei, dass Richter bei Sexualdelikten subjektiven Schilderungen von Zeugen den Vorrang vor sachlichen Beweisen gäben.

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