Nomen est Omen

Immer mehr Schweden ändern ihren Namen. Nach Angaben des Staatlichen Patent- und Registeramtes beantragten im vergangenen Jahr 6.500 Personen eine Namensänderung – so viele wie noch nie zuvor. Die Antragssteller nannten zwei Hauptgründe: die Schwierigkeit mit der Rechtschreibung bei ungewöhnlichen Namen und die Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche mit einem ausländischen Namen. Laut einer Untersuchung der Stockholmer Universität verdienen Personen mit ausländischem Nachnamen mehr Geld, nachdem sie diesen gegen einen schwedischen eingetauscht haben. Grund dafür, so die Forscher, sei vermutlich Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt.

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