Mehr Engagement gegen Kindersextourismus gefordert

Die Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung, Ecpat, hat die schwedische Regierung und das Parlament aufgefordert, sich aktiver als bisher gegen den Kindersextourismus zu engagieren. Ecpat präsentierte heute eine Umfrage mit 250 Reichtagsabgeordneten über deren Engagement gegen Kindersextourismus. Bei der Umfrage habe sich herausgestellt, dass viele Abgeordnete bereit seien, etwas zu unternehmen, andererseits jedoch davon ausgingen, dass viel bereits geschehen sei, was jedoch nicht der Realität entspreche, so Ecpat in Schweden. Die Organisation weist weiter darauf hin, dass die Mängel weitgehend nicht in der aktuellen Rechtslage bestünden, sondern in deren Umsetzung. Die schwedische Regierung sollte sich auch im Rahmen der EU dafür einsetzen, dass Bürger die ins Ausland fahren, um Sex mit Minderjährigen zu haben, konsequenter verfolgt werden, so Ecpat.

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