Integrationsminister Jens Orback

Regierung will Asylsuchenden Tagesgeld kürzen

Die schwedische Regierung will durch die Kürzung der Sozialzuschüsse Einfluss auf die Ansiedelung Asylsuchender in Schweden nehmen. Integrationsminister Jens Orback schlug vor, Einwanderern das Tagesgeld zu kürzen, falls sie nicht die von Regierungsseite vorgeschlagenen Wohnstätten bezögen. Das berichtete die Tageszeitung „Sydsvenskan“. Für eine Familie mit zwei Kindern könnte das den Verlust von umgerechnet bis zu 650 Euro im Monat bedeuten. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf wolle Orback nach den Wahlen vorlegen. Die Regierung erhofft sich so, Asylsuchende besser in die Gesellschaft einzubinden und einzelne Kommunen finanziell zu entlasten.

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