Schweden über Tod von UN-Beobachtern bestürzt

Die schwedische Regierung hat sich bestürzt über den Tod von vier UN-Beobachtern geäussert, die bei einem israelischen Angriff im Süd-Libanon ums Leben kamen. Die stellvertretende Aussenministerin Carin Jämtin sagte in Stockholm, die ständige Zunahme der Gewalt sei unannehmbar. Schweden habe von Anfang an die Einstellung der Kämpfe und Bemühungen um eine friedliche Beilegung des Konflikts gefordert. Die internationale Gemeinschaft müsse die verfeindeten Parteien zur Besinnung bringen.

Als unsinnig bezeichnete die Ministerin die Forderung einer Gruppe sozialdemokratischer Parteimitglieder, den Botschafter Israels auszuweisen. Für eine friedliche Lösung seien gerade diplomatische Bemühungen wichtig, sagte sie.