Reaktorpanne ernster als angenommen

Eine zunächst als harmlos eingestufte Störung im  Kernkraftwerk Forsmark in Mittelschweden hat sich nachträglich als schwerer Zwischenfall herausgestellt. Ein Sprecher der Betreibergesellschaft sagte, nach einem  Kurzschluss bei Wartungsarbeiten ausserhalb des Reaktorgeländes seien am Dienstag zwei der vier Notstrom-Aggregate ausgefallen. Das habe zu Computer-Pannen im Sicherheitssystem geführt. Der Sprecher betonte, eine ernste Gefahr habe aber zu keiner Zeit bestanden. Die staatliche Kontrollbehörde für Atomkraftwerke hat eine Untersuchung des Zwischenfalls eingeleitet. Der betroffene Reaktor bleibt vorerst abgeschaltet.