Schwedische Hilfstruppe ins Krisengebiet

Die schwedische humanitäre Hilfe für Libanon läuft an. Am Samstag um 10 Uhr startet vom Göteborger Flughafen Landvetter aus eine grosse Antonov-Maschine, an Bord die 25 Personen starke Hilfstruppe sowie zehn LKWs.

Der schwedische Einsatz ist Teil einer gemeinsamen Operation im Rahmen der EU. Die Hilfstruppe wird von der syrischen Grenzstadt Al-Arida aus via LKW-Transporte die Bevölkerung im Libanon mit Lebensnotwendigem versorgen. Darüber hinaus wird sie aber auch Personal ausbilden, berichtet Kjell Larsson vom Staatlichen Amt für Katastropenhschutz, das den Einsatz leitet:

”Die Vereinten Nationen wollen ja so bald wie möglich einen Transport-Park von 100 bis 150 LKWs für den Einsatz im Libanon aufbauen; mit uns läuft diese Arbeit jetzt an. In Kürze werden wir beginnen, Personal vor Ort, also beispielsaweise aus Syrien und dem Libanon, zu rekrutieren und auszubilden. Debei geht es vor allem darum, wie man sich im Rahmen eines UNO-Auftrags verhält, was man zum Beispiel bei einem Bombenanfall oder in anderen gefährlichen Situationen tut.”

Die grösstmögliche Sicherheit det Helfer sei oberstes Gebot, sagt Kjell Larsson. Der schwedische Hilfstrupp soll so die Sicherheitslage es gestattet mimndestens 3 Monate im Krisengebiet verbleiben.