Störfall ernster als angenommen

Der Störfall im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark Ende August war schwer wiegender als bisher angenommen. Diese Einschätzung hat der Atomenergie-Experte Björn Karlsson getroffen. Bedenklich sei vor allem, dass mehrere separate Sicherheitssysteme gleichzeitig ausgefallen seien, sagte Karlsson mit Verweis auf den am Montag vorgelegten Bericht der Staatlichen Kernkraftinspektion (SKI). Die SKI hat unterdessen verschärfte Auflagen für die Wiederaufnahme des Betriebs der zwei abgestellten Reaktoren gemacht. Frühere Angaben, wonach das Kraftwerk kurz vor einer Kernschmelze gestanden habe, haben Experten inzwischen aber als falsch zurückgewiesen.

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