Sozialdemokraten wollen Gesundheitswesen verbessern

Die regierenden Sozialdemokraten haben ein Zehn-Punkte-Programm für die Verbesserung der medizinischen Versorgung präsentiert. So sollen die ambulanten Behandlungszentren effektiver werden. Umfangreiche Verbesserungen werden auch im Bereich der Psychiatrie gelobt. Insbesondere die vielfach hart kritisierte Kinder- und Jugendpsychiatrie wird im Falle eines sozialdemokratischen Wahlsieges mehr Finanzmittel erhalten.

Eine internationale Studie hat unterdessen erneut bestätigt, dass Schwedens  Gesundheitswesen zu grossen Teilen unbefriedigend funktioniert. Laut einer EU-weiten Statistik liegt Schweden bezüglich der Wartezeiten bei Knie- und Hüftoperationen auf einem der hintersten Plätze. Eine Untersuchung des Schwedischen Rundfunks belegt zudem gravierende Mängel in der ambulanten medizinischen Versorgung. Nur zwölf Prozent der Patienten, die Kontakt mit einem ambulanten Behandlungszentrum aufnahmen, konnten behandelt werden.

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