SÄPO-Verfolgte wollen Einsicht in Geheimakten

Eine Gruppe schwedischer Bürger, die von der Sicherheitspolizei fälschlich verdächtigt worden waren, fordert jetzt Akteneinsicht für alle ähnlich betroffenen Personen. Die fünf Schweden waren wegen ihrer links-politischen Orientierung in den Verdacht subversiver Tätigkeit geraten. Der von ihnen angerufene Europäische Gerichtshof hatte im Juni entschieden, dass die schwedischen Sicherheitsbehörden die Rechte der fünf Bürger verletzt haben. So sei gegen Bestimmungen über Meinungsfreiheit und Wahrung der Privatsphäre verstossen worden. In dem Urteil wurde die schwedische Regierung zur Zahlung von symbolischem Schadenersatz aufgefordert.   

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