Aufenthaltsrecht für sechs von zehn Asylsuchenden

Im Zeitraum vom 15. November 2005 bis 31. März 2006 hatte die Einwanderungsbehörde knapp sechzig Prozent der über 30 500 gestellten Asylanträge anerkannt. Grund für die grosse Zahl an bewilligten Aufenthaltsgenehmigungen war ein vorübergehendes Sondergesetz. Demnach konnten Familien mit Kindern, die sich bereits längere Zeit in Schweden aufhielten und Menschen, die in unsichere Länder ausgewiesen werden solten, bevorzugtes Bleiberecht beantragen. Die Regelung richtete sich insbesondere an Flüchtlinge aus Afghanistan, Somalia und dem Irak.