Ett avsnitt från Radio Schweden
24 min
Radio Schweden
Lör 15 mar 2008 kl 18:00
Spiegel der Woche am 15. und 16. März

Der öffentliche Feind
Schwedens organisiertes Verbrechen hat offenbar wieder zugeschlagen. Unbekannte haben in Malmö das Haus eines Staatsanwalts beschossen, Verletzte gab es nicht. Der Anwalt arbeitet sich hauptsächlich mit Verbrechen von Motorrad-Gangs und sieht selbst einen Zusammenhang zwischen seiner Arbeit und dem Attentat. Erst im November hatten Mitglieder einer Motorradbande in Trollhättan einen ähnlichen Überfall auf eine Oberstaatsanwältin verübt.

Der Preis ist heiß
Lieb und teuer scheint den Schweden der Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis zu sein. 540.000 Euro hat der Staat in diesem Jahr an die Preisträgerin Sonya Hartnett vergeben - nur Nobelpreisträger kassieren mehr. Aber nicht deswegen ist der Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis in die Kritik geraten. Ärger hat vielmehr hervorgerufen, dass die Bürokratie rund um die Auszeichnung noch einmal genauso viel Geld verschlingt.

Die dunkle Seite der Macht
Noch fünf Monate, dann beginnen in Peking die Olympischen Spiele. Und weil es friedliche Spiele werden sollen, haben die chinesischen Machthaber laut Amnesty International schon Menschenrechtsaktivisten festgenommen. Ein Beispiel für Gewalt im Namen des Kommunismus. Eine Ausstellung in Stockholm zeigt seit Montag weitere, bis hin zu den Massenmorden unter Stalin, Mao oder Ho Chi Minh.

Fluchtweg unbekannt
Mona Sahlin hat über Flüchtlinge in Schweden nachgedacht – und dabei ist der Chefin der Sozialdemokraten aufgefallen, dass einige Kommunen des Landes sehr viele Flüchtlinge aufnehmen müssen, während sich andere vornehm zurückhalten. Deshalb will Sahlin die Flüchtlinge gleichmäßiger übers Land verteilen – und die Kommunen notfalls auch zur Aufnahme zwingen.

Gesprengte Ketten
Wer eine Straftat begeht, der landet in Schweden im schlimmsten Fall im Gefängnis. Doch Verurteilte, die nur eine relativ geringe Strafe im Knast absitzen sollen, haben die Möglichkeit, einen Teil ihrer Haftzeit zuhause zu verbüßen. Die elektronische Fußfessel macht’s seit 1997 möglich. Und diese Fußfessel macht sich offenbar in jeder Hinsicht bezahlt.

Gegen den Strom
Schwedische Literatur ist zur Zeit in Deutschland sehr beliebt. Umgekehrt funktioniert das längst nicht so gut. Deutsche Literatur hat es auf dem schwedischen Markt sehr schwer. Liegt es an der deutschen Literatur an sich, die bei ausländischen Lesern als zu schwer gilt? Liegt es am Image Deutschlands im Ausland? Oder liegt es gar an der Vermarktung? Svante Weyler, bis vor kurzem Verlagschef bei Norstedts, hat einen eigenen Verlag für ausländische Literatur aufgemacht.

Redaktion/Moderation: Thomas Fenske

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