Radio Schweden

25 min

Themen am Mittwoch, 27. Februar 2008

Raus aus dem Haus
Immer mehr Jugendliche können nicht mehr bei ihren Familien wohnen, weil sie dort unter zu großem psychischen Druck stehen. Eine Untersuchung der schwedischen Sozialbehörden zeigt, dass im vergangenen Jahr fast 10.000 Mädchen und Jungen zumindest zeitweise den Familienverband verlassen haben. Während früher die meisten in Heimen landeten, werden sie nunmehr am häufigsten in Gastfamilien untergebracht.
Clarissa Blomqvist

Rein in den Tschad
Der Einsatz schwedischer Soldaten im Krisengebiet des Tschad ist weiter Gesprächsstoff. Vor allem die Dauer des Einsatzes sorgt immer wieder für Diskussionen. Verzögerungen führen dazu, dass die 200 Mann starke Truppe nach derzeitigem Stand nur vier Wochen lang Dienst im Tschad leisten wird. Nun mehren sich auch innerhalb der Regierungskoalition die Stimmen, die eine Verlängerung des Einsatzmandates fordern.
Klaus Heilbronner

Verlassen in der Nacht
Bei Tagesstätten für Kinder hat Schweden ein gut funktionierendes System. Doch wie steht es um die Möglichkeiten, sein Kind unterzubringen, wenn man nachts oder am Wochenende arbeitet? Die Dienstleistungsgewerkschaft TCO hat das untersucht und festgestellt, dass nur jede zweite Kommune solche Plätze für den Nachwuchs anbietet. Ganz schlimm, findet die Gewerkschaft.
Dominik Rzepka

Sprache, die verbindet
Manches, was Deutsche, Österreicher oder Schweizer aus ihren Gesundheitssystemen schätzen, ist in Schweden unbekannt oder wird nicht als staatliche Leistung angeboten. Katrin Rabe als Homöopathin hat deshalb einen Gesundheitsevent organisiert, bei dem deutschsprachige Einwohner Stockholms mit Therapeuten zusammentreffen können, die auch ihre Sprache sprechen. Interview mit Katrin Rabe.
Thomas Fenske

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