Energieversorgung

Der Energiebedarf Schwedens wird jeweils ungefähr zur Hälfte aus Atomstrom und Wasserkraft gedeckt. Während die Wasserkraft vornehmlich aus den nordschwedischen Flüssen stammt, stehen die Atomkraftreaktoren in Süd- und Mittelschweden.

Zehn Reaktoren sind in Betrieb: Drei in Forsmark, vier in Ringhals und drei in Oskarshamn. Zwei Reaktoren im südschwedischen Barsebäck sind 1999 beziehungsweise 2005 abgeschaltet worden.

  • Kernkraftwerk Oskarshamn
    Zeitplan festgelegt

    Der Kernreaktor Oskarshamn 1 wird im zweiten Halbjahr 2017 vom Netz genommen. Dies entschied am Dienstag die Leitung des Energieproduzenten OKG.

  • Sicherheit
    Ein Jahr Zeit bis zur Umsetzung

    Schwedens AKW sollen künftig besser gegen Angriffe geschützt werden. Die Strahlenschutzbehörde hat zu diesem Zweck die Bedingungen für die Betreiber deutlich verschärft.

  • Energieversorgung
    Strompreise auf Tiefstand

    Der staatliche Energiekonzern Vattenfall meldet für das zurückliegende Jahr die größten Verluste seiner Geschichte.

  • Energieversorgung in Nöten
    Niedrige Strompreise, neue Sicherheitsvorschriften

    Die schwedischen Atomkraftwerke müssen möglicherweise vorzeitig geschlossen werden. Das hat der staatliche Energieriese Vattenfall erklärt. Die Erzeugung von Atomstrom lohnt sich demnach nicht mehr. Nun fordert das Unternehmen Hilfe von der Politik.

  • Stockholm glitzert
    Nichts dem Zufall überlassen

    Eine Lichterkette hier, ein Weihnachtsbaum da: Dergleichen Stückwerk ist nicht genug für Stockholm, das sich seit einigen Jahren weltweit als „Hauptstadt Skandinaviens" vermarket. Die weihnachtliche Aufrüstung der City geht man generalstabsmäßig an. Tierische Sympathieträger wie Elche und Rene dürfen dabei nicht fehlen.

  • Planen für die Zukunft

    Zur Zeit sind die schwedischen Strompreise so niedrig wie lange nicht mehr. Dennoch mahnt die Branchenorganisation Svensk Energi den raschen Bau von Atomkraftreaktoren an – sonst sei die schwedische Industrie bedroht.

  • Atommüll
    Diskussionen um geplantes Endlager

    In Östhammar in der Provinz Uppsala soll ein Lager für Atommüll entstehen. Diese Aussicht störte das Gros der Bürger bisher kaum. Doch in jüngster Zeit gibt es Unruhe: Wird ein nagelneues, modernes schwedisches Endlager nicht Begehrlichkeiten im Ausland wecken – könnte Östhammar gar zur Atommüllkippe für ganz Europa werden?

     

  • Neubau auf der anderen Seite der Ostsee

    Im nordschwedischen Skellefteå sind viele Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Bau eines neuen Kernkraftwerkes in Finnland zu protestieren. Das geplante AKW wäre nur rund 150 Kilometer von Schweden entfernt.

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