Naturtraum contra Umweltgifte

Den Schweden wird ein inniges Verhältnis zur Natur nachgesagt

So innig, dass sie ihr uraltes Recht auf Gemeingebrauch (Allemansrätt) erst 1994 im Grundgesetz verankerten. Auch vorher war klar, dass jeder Bürger das Recht auf freien Zugang zur Natur hat, um sie beispielsweise durch Wandern, Baden und Beerenpflücken für den Hausgebrauch zu nutzen, ohne dabei Schaden zu verursachen oder zu stören.

So innig, dass Schweden sich laut Parlamentsbeschluss von 1998 als vorbildlich im Hinblick auf ökologisch nachhaltige Entwicklung betrachten möchte. Schadstoffemissionen sollen nur so groß sein, wie Mensch und Natur vertragen.

Diese Themensammlung gibt Ihnen Einblicke in tatsächliche Verhältnisse und Veränderungen.

  • Janerik Henriksson/TT.
    Nach Umweltskandal
    Bericht des Regierungsbeauftragten

    Strengere Gesetze und bessere Kontrolle: So sollen von Chemikalien verursachte Umweltschäden künftig vermieden werden. Das empfiehlt eine Studie, die im Regierungsauftrag erstellt und an diesem Mittwoch übergeben wurde. Hintergrund sind mehrere Trinkwasserskandale, unter anderem in Stockholm.

  • Foto: Karl-Josef Hildenbrand/AP/TT
    Geschichte aus Kvavisträsk
    Einschlag mit fatalen Folgen

    Die Bewohner von Norsjöbyn Kvavisträsk in Västerbotten erinnern sich in diesen Wochen wieder öfter an ein ungewöhnliches Ereignis im Jahr 1900. Ludvig Lundgren hatte damals an einem sonnigen Tag im Mai ungewöhnlich viel Pech. So viel Pech, wie vor ein paar Wochen ein Mann im südindischen Bundesstaat Tamil Nardu. Sie sind die bisher einzigen Menschen, die bei Meteoriteneinschlägen ums Leben gekommen sind.

  • Ausflugsziel
    Interessant für Allgemeinheit

    Nach dem verheerenden Waldgroßbrand in Västmanland vor anderthalb Jahren soll das betroffene Gebiet nun ein Naturschutzgebiet werden.

  • Bewässerungsverbot auf Gotland ab 1. April 2016 (Foto: Erik G Svensson)
    Trockenheit
    Zu wenig Regen

    Auch die Ostseeinsel Gotland ist von akutem Wassermangel bedroht. Der zuständige Chef der Region Gotland kündigte im Schwedischen Rundfunk ein flächendeckendes Bewässerungsverbot ab dem 1. April an.

  • Halbinsel Onsala
    Seltene Gäste

    Erstmals seit 18 Jahren sind Blau-Weiße Delfine in schwedischen Gewässern gesichtet worden. Zwei dieser Meeressäuger, die normalerweise wärmere Gefilde bevorzugen, strandeten am Wochenende auf der Halbinsel Onsala, südlich von Göteborg.

  • Zugvögel
    Stark verfrühte Einreise

    Am See Hornborgarsjön in Västergötland ist der erste aus südlichen Gefilden kommende Kranich gesichtet worden. 

  • Fischerei
    Unsichere Daten zum Dorsch-Bestand in der Ostsee

    Ostsee-Dorsch darf ab heutigem Donnerstag nicht mehr mit dem Nachhaltigkeitssiegel des MSC verkauft werden.

  • Westküste und Göteborg betroffen

    Der Sturm Helga ist am Freitagmittag über Westschweden hinweggezogen.

  • Schweden Angeln Hecht Zander Barsch Fischen
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    Das ist mein Hobby!
    Auch der Nachwuchs braucht Geduld

    Für Erik Nordberg ist Sportangeln die große Leidenschaft. Der 17-jährige Schüler wohnt auf Ekerö bei Stockholm.

  • Klima und Umwelt
    Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben

    Die schwedische Regierung lässt prüfen, wie eine Steuer auf Flugreisen ausgeformt werden kann.

  • Umsiedlungsaktion
    Verhandlungen weit fortgeschritten

    Russland möchte zehn Wisente vom Tierpark Eriksberg im südschwedischen Åryd kaufen, um den eigenen Bestand aufzufrischen.

  • Naturschauspiel
    Auf offenem Feld

    Ein Bär wird im mittelschwedischen Enköping zu einer Zuschauerattraktion. Das männliche Tier wurde wiederholt auf einem offenen Feld nahe der Kirche von Torstuna gesichtet.

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