Die geltende Praxis in Asylfragen

Die Regeln schreiben unter anderem vor, dass der Antrag jedes Asylbewerbers individuell und zeitnah von den Behörden bearbeitet wird. In Wirklichkeit zieht sich die Bearbeitung oft lange hin.

  • morgan johansson; Foto Henrik Montgoremy/TT
    Flüchtlingskrise
    Gesetz auf dem Weg

    Abgelehnte Asylbewerber sollen kein Geld vom Staat mehr bekommen und nicht mehr in einer Asylunterkunft wohnen dürfen. Ein entsprechendes Gesetz will die Regierung schnellstmöglich durchs Parlament bringen. Mehr Menschen sollen auf diese Weise dazu gebracht werden, Schweden freiwillig wieder zu verlassen.

  • Flüchtlinge
    Routinierte Arbeitsmarktministerin

    Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven organisiert seine Regierung neu. Mit der Umverteilung der Arbeitsaufgaben reagiert Löfven auf die neuen Herausforderungen durch den Flüchtlingsstrom ins Land.

  • Arbeitsmarkt
    Generell hohe Arbeitslosenquote

    Einwanderer haben es auf Malmös Arbeitsmarkt am schwersten. Von den Personen, die 2004 als Flüchtlinge nach Malmö gekommen waren, hatte zehn Jahre später nur gut ein Drittel einen Job.

  • Asylbewerber
    Nur ein Flüchtling pro Tag kommt noch über den Öresund

    Seit Schweden Anfang Januar wieder Grenzkontrollen am Öresund eingeführt hat, kommen nur noch sehr wenige Asylsuchende auf diesem Wege ins Land.

  • Verschärfung der Asylgesetze
    Gesetz ab 1. Juni

    Drei bürgerliche Oppositionsparteien wenden sich gegen die von der schwedischen Regierung angestrebte erschwerte Familienzusammenführung von Flüchtlingen. Liberale, Zentrumspartei und Christdemokraten wollen im Parlament gegen den von der Regierung vorgelegten Vorschlag zur Verschärfung der Asylrechte stimmen.

  • Kontrollen am Öresund
    Transportunternehmen drohen Bußgelder

    Seit der Einführung der Passkontrollen durch die Verkehrsunternehmen zum 4. Januar dieses Jahres, haben die Behörden zwölf Vergehen festgestellt.

  • Ausweiskontrollen
    Pendler steigen auf Auto um

    Die Einführung von Ausweiskontrollen bei Zugreisen über den Öresund macht sich im Schienennahverkehr bemerkbar.

  • Anschläge
    ”Aus Sicherheitsgründen unerlässlich”

    Nach dem geplanten Anschlag auf eine Asylunterkunft in Nynäshamn hat die Migrationsbehörde bis auf weiteres die verstärkte Überwachung von Unterkünften in der Stockholmer Umgebung angeordnet.

  • Integration
    „Alle müssen Verantwortung übernehmen“

    Schwedens Behörden sollen sich stärker an der Integration der Flüchtlinge beteiligen. Die Regierung will verfügen, dass die Behörden jährlich 1.000 Praktikumsplätze bereitstellen.

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