Der Fall Thomas Quick - skandalöser Justizirrtum

Der Fall Quick scheint synonym mit einem gewaltigen schwedischen Justizskandal zu werden.

Thomas Quick - oder Sture Bergwall - hat in der Obhut der schwedischen Rechtspsychiatrie 33 Morde gestanden. Dabei stand er unter Einfluss suchterzeugender Psychopharmaka. Zwischen 1994 und 2001 ist Quick wegen Mordes an acht Personen verurteilt worden. Inzwischen hat er sämtliche Geständnisse widerrufen und ist in allen Fällen freigesprochen worden.

Wie er allein aufgrund seiner Mordgeständnisse verurteilt und eingesperrt werden konnte, ist bisher ungeklärt.

Nach der These des verstorbenen Fernsehjournalisten Hannes Råstam war das Rechtsteam aus Polizeibeamten, Psychotherapeuten, Staatsanwälten und Verteidiger dieser Fälle eine eingeschworene Gruppe mit vorgefassten Meinungen.

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