Telia Sonera - Zusammenarbeit mit Diktaturen

Telia Sonera AB ist der größte Telekommunikationskonzern und Mobilfunknetzbetreiber in Finnland und Schweden. Das Unternehmen ist auch auf anderen nord- und osteuropäischen Märkten aktiv.

Nach Enthüllungen schwedischer Medien unterhält Telia Sonera dabei eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Diktaturen. Europas fünft-größter Mobilfunkanbieter soll deren Sicherheitsbehörden uneingeschränkten Zugang zu seinen Daten ermöglicht haben.

Telia Sonera entstand 2003 aus einer Fusion der Nachfolgeunternehmen von Finnlands und Schwedens ehemals staatlichen Telekommunikationsbehörden. 37 Prozent der Aktien befinden sich im Besitz des schwedischen Staates.

  • Korruption
    Telias Ex-Manager in Korruptionsaffäre verwickelt

    Der ehemalige Chef des Telefonriesen Telia Sonera, Lars Nyberg, wird verdächtigt, Beihilfe zur Bestechung geleistet zu haben.

  • Korruption in Aserbaidschan

    Dem schwedisch-finnischen Telekom-Unternehmen Telia Sonera wird ein weiterer Bestechungsskandal in Zentralasien vorgeworfen.

  • Telia Sonera
    Staatskonzern mit weltweitem Geschäft

    Der staatliche Telekommunikationskonzern Telia Sonera hat einen großen Teil seiner Gewinne eingebüßt.

  • Nach Usbekistan jetzt Kasachstan

    Nach den zweifelhaften Geschäftspraxen in Usbekistan werden jetzt neue Vorwürfe gegen den schwedisch-finnischen Kommunikationskonzern Telia Sonera erhoben.

  • Usbekistan-Affäre

    Im Zuge der Korruptionsaffäre in Usbekistan trennt sich der schwedisch-finnische
    Telekommunikationsdienstleister TeliaSonera von vier Mitgliedern der Unternehmensleitung. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt gibt, ist einer von ihnen der Finanzvorstand und stellvertretende CEO Per-Arne Blomquist.

  • Bestechungsvorwürfe in Usbekistan

    Im Bestechungsskandal des staatlichen Telekom-Anbieters Telia Sonera in Usbekistan werden zunehmend pikante Details ans Licht gebracht. Laut Enthüllungen des Schwedischen Fernsehens, soll das Unternehmen den usbekischen Behörden ein Schutzgeld von zwei Millionen Dollar für jedes Quartal angeboten haben.

  • Steuer-Skandal im Aufsichtsrat

    Martin Lorentzon, Gründer des Musikdienstes Spotify und neugewähltes Mitglied im Aufsichtsrat des Kommunikationskonzerns Telia Sonera, soll Steuergelder in Millionen Euro Höhe an den Behörden vorbeigeschleust haben.

  • Trotz Usbekistan-Affäre

    Der wegen seiner Geschäftspraxis in Usbekistan stark kritisierte Kommunikationskonzern Telia Sonera fährt weiterhin kräftige Gewinne ein. Im ersten Quartal dieses Jahres konnte der finnisch-schwedische Konzern einen Gewinn von fast 670 Millionen Euro verbuchen.

  • Geldwäsche nicht genügend vorgebeugt

    Die Großbank Nordea, bei der der schwedische Staat einer der größten Anteilseigner ist, muss umgerechnet über 3,5 Millionen Euro Strafe zahlen, weil sie nicht genügend Maßnahmen eingeleitet hat, um Geldwäsche vorzubeugen. Das beschloss die schwedische Finanzaufsicht am Dienstag.

  • korruptionsermittlungen

    Das schwedisch-finnische Kommunikationsunternehmen Telia Sonera kann möglicherweise seine Gewinne aus dem Milliardengeschäft mit Usbekistan in vollem Umfang verlieren. Die schwedische Oberstaatsanwaltschaft teilte in Stockholm mit, diese Konsequenz könne sich aus den eingeleiteten Ermittlungen ergeben.

  • Usbekistan-Affäre

    Die schwedische Kirche verkauft ihre Telia-Sonera-Aktien. Das beschloss der kirchliche Kapitalverwaltungsrat als Konsequenz aus dem Bekanntwerden der umstrittenen Methoden, mit denen sich das Telekommunikations-Unternehmen Zugang zum Markt in Usbekistan verschafft hat. Wegen des nicht ausgeräumten Verdachts der Bestechung ist Telia-Chef Lars Nyberg zurückgetreten.  

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